Reisebericht
Unser Team überzeugt sich mit eigenen Augen davon, dass jedes Reiseziel hält, was es verspricht.

Myanmar

Ein Bericht von Sabine Rudert

Myanmar (früherer Name: Burma/Birma) ist ein Land in Südostasien. Im Südwesten grenzt es an den Golf von Bengalen und an das Andamanische Meer.

1. Tag

Wir starteten mit unserer Reise am frühen Nachmittag mit Vietnam Airlines ab Frankfurt nach Yangon. Der Service von Vietnam Airlines war sehr gut.

2. Tag

Gegen Mittag erreichten wir Yangon. Die bunte und pulsierende Stadt zog uns sogleich in den Bann. Dort trafen wir auf den Künstler Linn Pin Zaw. Dieser ist die 6. Generation vom damaligen König von Myanmar. Ganz spontan machte er für uns ein Grafitty an seine eigene Hauswand. Anschließend fuhren wir zu einem Schuhmacher, der spezielle Schuhe für behinderte Kinder und Erwachsene erstellt. Am Abend besuchten wir die über 2.500 Jahre alte Shwedagon-Pagode, diese ist mit Gold und vielen Diamanten überzogen. Dort überraschte uns ein lang anhaltender Regenguss.

3. Tag

Am nächsten Tag flogen wir nach Mandalay. Wir besuchten das Zentrum der Handwerkskunst und schauten uns an, wie das traditionelle Blattgold hergestellt wird.

4. Tag

Am Westufer des Ayearwady erwartete uns die Hügellandschaft von Sagaing mit unzähligen Pagoden und Tempeln. Beim Ausflug in die Unsterbliche Stadt Amarapura besuchten wir die hölzerne U-Bein-Brücke, die sich eindrucksvolle über den Taungthaman-See spannte. Mit dem Besuch einer Show mit traditionellen Marionettentheater ließen wir den Tag ausklingen.

5. Tag

Flug von Mandalay nach Monywa. Unser Weg führte uns weiter nach Monywa. Die Stadt am Chinwin-Fluss beeindruckte uns mit Ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie dem Ledi-Kloster, der Shwe Gu Ni-Pagode und der alles überragenden Buddha-Statue am Bodhi-Tattaung.

6. Tag: Von Monywa nach Bagan

Es geht nach Bagan. Die weitläufige Ebene mit tausenden Tempelruinen bot ein eindrucksvolles Bild. Mit umweltfreundlichen Elektro-Rollern machten wir uns auf dem Weg und besichtigten die schönsten Tempel. Es ist auch möglich diese mit Pferdekutschen zu besuchen.

7. Tag

Wir flogen nach Heho und fuhren mit dem Bus weiter zum Inle-See. In knatternden Langbooten durchfuhren wir die Irrwege der Wasserstrassen und beobachteten den Alltag der Einheimischen Inthas auf dem See. Am Nachmittag besuchten wir noch eine Klosterschule. Sehr beeindruckend, wie diszipliniert die vielen Klosterschüler waren. Anschließend fuhren wir mit dem Boot zu unserem Hotel.

8. Tag

Heute freuten wir uns auf einen spannenden Vormittag. Wir besuchten ein Dorf der Intha und ließen uns in die Kunst des Einbaumruderns einführen. Natürlich ging eine Person über Bord. Später wurden wir zum Mittagessen von den Inthas eingeladen. Anschließend fuhren wir nach Heho und flogen zurück nach Yangon.

9. Tag

Flug von Yangon nach Saigon.

10. Tag

Am Vormittag entdeckten wir noch Saigon, bevor es am Abend zu Flughafen auf unsere Heimreise ging.

Fazit:

Myanmar sollte unbedingt noch besucht werden, bevor der ganze Massentourismus dort einfällt. Die Menschen mit ihrer Offenheit und der Freundlichkeit hat mich absolut begeistert. Mir ist klar: es wird nicht meine letzte Reise in diese Richtung gewesen sein.